Gian-Andri Cuonz Violoncello / G-Violone 

Gian-Andri Cuonz, geboren und aufgewachsen in Winterthur, ist ein Schweizer Cellist, der sich auf historische Aufführungspraxis spezialisiert hat. Seine Schwerpunkte liegen vor allem im Continuospiel, in der Kammermusik und in der Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts. 

Im Sommer 2024 schloss Gian-Andri den Bachelor Barockcello bei Prof. Werner Matzke an der Hochschule für Musik Trossingen (DE) erfolgreich mit Auszeichnung ab und setzt seit Oktober 2024 seine Studien bei Christoph Dangel im Master Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau fort. 

Gian-Andri spielt in Orchestern wie der J. S. Bach-Stiftung (u.a. als Gast-Solocellist), dem European Union Baroque Orchestra, Ensemble La Fontaine, Spira Mirabilis und Cardinal Complex. Seit 2023 ist er ausserdem Mitglied im Vorstand des Forum Alte Musik Zürich.

Gian-Andri spielt auf einem Cello von Barak Norman (Baujahr 1715) und einem weiteren von Michael Ignatius Stadlmann (1780), einer französischen Bassgambe von Ercole-Dervic (2021) nach Colichon sowie einem G-Violone von Christoph Eulenhaupt (2023) nach Stainer.

Gian-Andri hat mit Musikerpersönlichkeiten wie Rudolf Lutz, Christophe Rousset, Alfredo Bernardini, Lorenzo Coppola und Els Biesemanns zusasammen gearbeitet. Wertvolle Anregungen erhielt er von Kristin von der Goltz, Daniel Rosin, Marco Testori, Flurin Cuonz und Hille Perl.